Biomethan: Zuschlagswerte und Ausschreibungsergebnisse

Ergebnisse der Ausschreibungen für Biomethananlagen nach dem EEG: Ausschreibungsvolumen, Zuschlagswerte und Gebotstermine. Der Höchstwert für Biomethan wurde zuletzt angehoben; die Werte liegen deutlich über denen anderer Technologien, da die Anlagen flexibel und bedarfsorientiert Strom erzeugen.

Ausschreibungsergebnisse der Bundesnetzagentur auf einen Blick

Ausschreibungsergebnisse.de bündelt die Ergebnisse der technologiespezifischen Ausschreibungen nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) und dem Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz (KWKG): den durchschnittlichen mengengewichteten Zuschlagswert (ct/kWh), die Spanne der bezuschlagten Gebotswerte, den Höchstwert, das Ausschreibungsvolumen, die eingereichte Gebotsmenge, den Überzeichnungsgrad und die Zuschlagsmenge – jeweils pro Gebotstermin. Abgedeckt sind Wind an Land, Solar Freifläche (erstes Segment), Solar Aufdach (zweites Segment), Biomasse, Biomethan, KWK, innovative KWK und die Innovationsausschreibungen.

Ergebnisse nach Technologie

  • Übersicht (alle)
  • Wind an Land
  • Solar Freifläche
  • Solar Aufdach
  • Biomasse
  • Biomethan
  • KWK
  • Innovative KWK
  • Innovationsausschreibungen

Der Trend: sinkende Zuschlagswerte durch mehr Wettbewerb

Bei Wind an Land lag der Zuschlagswert 2023 noch nahe am Höchstwert von rund 7,35 ct/kWh. Mit anhaltender Überzeichnung der Ausschreibungen ist der durchschnittliche, mengengewichtete Zuschlagswert deutlich gefallen – über 6,83 ct/kWh (Mai 2025), 6,57 ct/kWh (August 2025) und 6,06 ct/kWh (November 2025) auf 5,54 ct/kWh bei der Februarausschreibung 2026. Der Höchstwert für Wind an Land beträgt 2026 7,25 ct/kWh. Bei Solar Freifläche bewegen sich die Zuschlagswerte zuletzt um 5 ct/kWh.

Häufige Fragen zu den Ausschreibungen (FAQ)

Was ist der Zuschlagswert bei einer Ausschreibung?

Der Zuschlagswert ist der durchschnittliche, mengengewichtete Wert der bezuschlagten Gebote in ct/kWh. Er bestimmt den anzulegenden Wert, aus dem sich die Marktprämie (anzulegender Wert minus Marktwert) ergibt.

Was ist der Höchstwert bei Wind an Land 2026?

Der Höchstwert ist die zulässige Obergrenze für Gebote. Für Windenergieanlagen an Land liegt er 2026 bei 7,25 ct/kWh. Gebote oberhalb des Höchstwerts werden vom Verfahren ausgeschlossen.

Was bedeutet Überzeichnung einer Ausschreibung?

Überzeichnung bedeutet, dass die eingereichte Gebotsmenge größer ist als das ausgeschriebene Volumen. Der Überzeichnungsgrad ist Gebotsmenge geteilt durch Ausschreibungsvolumen; ein Wert über 100 % steht für mehr Wettbewerb und meist sinkende Zuschlagswerte.

Wann sind die Gebotstermine der EEG-Ausschreibungen?

Die Bundesnetzagentur schreibt mehrfach jährlich aus: Wind an Land u. a. im Februar, Mai, August und November; Solar Freifläche im März, Juli und Dezember; Biomasse und Biomethan im April und Herbst. Die jeweils aktuellen Gebotstermine und Volumina sind im Dashboard je Technologie dargestellt.

Was ist der anzulegende Wert am Standort?

Bei Wind an Land ist der Zuschlagswert ein Gebotswert am Referenzstandort. Der am konkreten Standort anzulegende Wert ergibt sich aus Zuschlagswert mal Korrekturfaktor (Gütefaktor nach dem EEG-Referenzertragsmodell): schwächere Standorte unter 100 % erhalten einen Faktor über 1, stärkere unter 1. Der Standort-Rechner oben schätzt diesen Wert.

Datenquelle: Bundesnetzagentur – Ausschreibungen für EE- und KWK-Anlagen. Angaben ohne Gewähr; maßgeblich sind die amtlichen Veröffentlichungen der Bundesnetzagentur.

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